Case Study – Kraftwerk1: Soziokratie-Implementierung in Wohnbaugenossenschaft
Wie gelingt die Einführung von Soziokratie in einer großen Genossenschaft mit professioneller Geschäftsstelle, ehrenamtlichen Gremien und aktiver Bewohnerschaft? Die Zürcher Wohnbaugenossenschaft Kraftwerk1 gibt dazu spannende Einblicke.
Nach einer zweijährigen Pilotphase wurde die Soziokratie umfassend evaluiert – mit erfreulichem Ergebnis: Die Beteiligten berichten von mehr Klarheit in der Zusammenarbeit, einer konstruktiveren Sitzungskultur und größerer Selbstorganisation. Daraufhin entschied der Vorstand, die Soziokratie dauerhaft als Organisationsmodell beizubehalten und weiterzuentwickeln.
Besonders interessant ist die Einbindung der Bewohner:innen in die Kreisstruktur. Über Delegierte wirken sie aktiv an Entscheidungen mit und stärken so die Verbindung zwischen Organisation und Gemeinschaft.
Begleitet wurde die Einführung von Jeannine Brutschin von Prinzip4, einer erfahrenen Soziokratie-Beraterin (CSE).
Was dieses Beispiel besonders wertvoll macht: Kraftwerk1 hat den gesamten Einführungsprozess in mehreren Blogbeiträgen ausführlich dokumentiert. Die Berichte bieten seltene Einblicke in die praktische Umsetzung von Soziokratie – von den ersten Schritten über die Pilotphase bis zur Evaluation und Weiterentwicklung. Ergänzt durch zahlreiche Fotos entsteht ein lebendiges Bild davon, wie Soziokratie in einer komplexen Organisation gelebt werden kann.
Wir empfehlen die Beiträge allen, die sich für Soziokratie in Wohnprojekten, Genossenschaften oder anderen partizipativen Organisationen interessieren.:











