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Markus Spitzer, Soziokratie Experte, unterhält sich mit Frank Braun im Interview über die Qualitäten und Wirkungen der Soziokratie in der Transition Town Bewegung. “Der Mensch, der den Konsent erfunden hat, sollte den Friedensnobelpreis bekommen“, meint Frank Braun, ehemals Manager eines internationalen Konzerns und seit fast zwei Jahrzehnten Gründer und in leitenden Positionen in verschiedenen NGOs. Frank Brauns Überzeugung vom Konsent begründet er damit, dass Konsent zu Augenhöhe statt dem Narrativ von “Gewinner” gegen “Verlierer” führt. Er sieht die Konsententscheidung als wertvolles Tool für gute Zusammenarbeit. Im Gespräch erläutert er außerdem seinen eigenen Weg von der Führungsposition in einem internationalen Konzern zum Engagement in der Transition-Town Bewegung und seiner selbstständigen Beratertätigkeit. Dabei hat er auch einige wertvolle Learnings gesammelt, die er mit uns teilt.

Markus Spitzer im Interview mit Frank Braun über Soziokratie und die Transition Towns Initiative:

Wenn ihr nun neugierig geworden seid, kann hier das gesamte Interview angehört werden.

 

 

Wir freuen uns,  bekannt geben zu dürfen, dass eine weitere Beraterin qualifiziert ist, Organisationen auf ihrem Weg in die Soziokratie zu begleiten. Wir gratulieren der Kollegin sehr herzlich zu ihrer erfolgreichen Zertifizierung und wünschen viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit als Soziokratie Expertin (CSE)! In einem kurzen Portrait stellen wir Doris Wilhelmer vor:

Doris Wilhelmers Leitmotive waren immer schon „Neues in die Welt bringen“, „ein wertschätzendes Biotop für gemeinsame Entwicklung und Wachstum aufbauen“ und „Freude am lebenslangen Lernen leben“. Diese Motive haben sie als angewandte Forscherin, HR Expertin, Beraterin, Trainerin und Supervisorin begleitet und sie im Rahmen eines Forschungsprojektes schlussendlich auch mit Soziokratie in Kontakt gebracht. Bei ihrer Forschungstätigkeit am AIT entwickelte sie das SCHALTWERK-Forschungsprojekt, das die Implementierung von Soziokratie als Steuerungsinstrument für das Gesamtprojekt (16 Konsortialpartner aus ganz Österreich) sowie einzelner lokaler Start-Ups in Oberösterreich vorsah. Ohne die konsequente Umsetzung einer soziokratischen Forschungsprojekt-Organisation wäre die ungewöhnlich starke Mobilisierung der Projektpartner in der COVID Krisenzeit nicht möglich gewesen. Die Begleitung der Weiterentwicklung eines eher losen Netzwerkes von Künstler:innen hin zu einer entscheidungsorientierten Performance-LAB-Organisation stellte das zweite Implementierungsprojekt dar. Die Herausforderung dabei war, eine „passende“ strukturelle Antwort zu finden, die sowohl das Leben „wilder Kreativität professionellen Aufbrechens von Strukturen“ als auch das Schaffen einer „strukturellen Stabilität als Boden für tragfähige Entscheidungen und Vertrauen“ ermöglicht. Aus heutiger Sicht bestand die Stärke der Soziokratie auch in ihrer Kombinierbarkeit mit systemischen Perspektiven und Methoden. Doris’ Ziel ist es, auch bei künftigen Soziokratie-Implementierungen Methoden aus der systemischen Beratung, Strukturaufstellung und Soziokratie so zu kombinieren, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger:innen eine für sie optimale Umsetzung der soziokratischen Organisations- und Moderationsformate in ihren Kontext spielerisch erproben und gemeinsam finden können.

An dieser Stelle möchten wir auch nochmal darauf hinweisen, dass im Frühjahr 2024 ein neuer Jahrgang der Expert:innen Ausbildung startet. Solltet euer Interesse an der Arbeit als Soziokratie Expert:in nun also geweckt worden sein, meldet euch gerne bei uns. Im März 2024 gibt es auch nochmal die Möglichkeit Modul 3, welches Voraussetzung ist für die Expert:innen Ausbildung, zu absolvieren.

Wir heißen Christine Brandmeir herzlich willkommen im Team der Modul 1 Trainer:innen in Augsburg, als Teil des Verbands deutschsprachiger Soziokratie Zentren. Anfang September wurde Christine in Augsburg von Gyuri Bárány als Modul 1 Trainerin auditiert. Sie verstärkt damit das Trainer:innenteam und wird gemeinsam mit dem im Frühjahr auditierten Dominik Kieser in Augsburg und Umgebung Module abhalten. Damit leisten die Beiden einen wertvollen Beitrag für die weitere Verbreitung der Soziokratischen Kreisorganisationsmethode.

Christine ist seit 2021 zertifizierte Soziokratie-Expertin (CSE) und wird ihre vielfältige Erfahrung aus ihrer Praxis in die von ihr gehaltenen Module einfließen lassen. Wir wünschen ihr gutes Gelingen!

Wir freuen uns, dass zwei weitere Beraterinnen qualifiziert sind Organisationen auf ihrem Weg in die Soziokratie zu begleiten. Wir gratulieren den Kolleginnen sehr herzlich zu ihrer erfolgreichen Zertifizierung und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit als Soziokratie Expertinnen (CSE)! In kurzen Portraits möchten wir die Kolleginnen vorstellen:

Luise Ogrisek ist 2014 bei ihrem Einzug ins Wohnprojekt Wien das erste Mal mit der Soziokratie in Berührung gekommen. Im Wohnprojekt Wien konnte sie sich durch learning by doing mit der soziokratischen Kreisorganisationsmethode vertraut machen und wurde immer neugieriger. So folgte dann auch der erste berufliche Kontakt mit der Soziokratie durch eine Anstellung im Soziokratie Zentrum Österreich. Mit der Mitarbeit bei dem SmartCity-Projekt „Schaltwerk Kremsmünster 2030“ kam bei Luise auch die Entscheidung die CSE Ausbildung zu absolvieren. Im Laufe der Ausbildungsjahre hat sie u.a. auch den Berufsverband der Gebärdensprachdolmetschenden Baden-Württemberg bei der Implementierung begleitet. In der Zukunft möchte Luise neben weiteren Soziokratie Implementierungen auch an der Verbindung der Soziokratie mit anderen Methoden, wie etwa der des Dragon Dreamings, arbeiten. Sie sieht darin insbesondere für den ehrenamtlichen Bereich eine Möglichkeit die Freude am gemeinsamen Tun hoch zu halten.

Tatjana Tupys erste Begegnung mit der Soziokratie fand 2015 in einem Gemeinschaftsprojekt, in Niederösterreich, in dem sie sich viele Jahre engagierte, statt. Die positiven Erfahrungen im praktischen Erleben weckten die Neugierde in ihr, sich tiefer mit der Soziokratie auseinanderzusetzen. So machte sie zunächst die Ausbildung zur internen Soziokratie-Trainerin und ein paar Jahre später zur Soziokratie-Expertin. Seither begleitete sie Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe, NGOs und Wohnprojekte. Als Co-Founderin von Soilful baut sie soziokratisch organisierte Gemüsefarmen für Organisationen auf, die auch die Unternehmenskultur positiv verändern können. Im Zuge ihres Mitwirkens bei en:tribe freut sie sich darauf, mit einem vielfältigen Team Organisationen in ihren Prozessen zu unterstützen, damit sich Menschen wirksam beteiligen, organisieren und gemeinsam Wirkung entfalten können.

An dieser Stelle möchten wir auch nochmal darauf hinweisen, dass im Frühjahr 2024 ein neuer Jahrgang der Expert:innen Ausbildung startet. Am 17. Oktober 2023 ist auch bereits der erste online Infotag geplant – hier geht es direkt zur Anmeldung für den Infotag.

Warum ausgerechnet Genossenschaft und Soziokratie kombinieren? Wie bringen wir gesetzliche Regelungen (DE/AT) und soziokratische Ansprüche unter einen Hut? Welche Lösungen haben sich in der Praxis bewährt?

Fazit: Soziokratie ist ein ideales Organisationsmodell für Genossenschaften / Die Rechtsform “Genossenschaft” ist ideal für soziokratische Unternehmen. In Kombination ist GenSo ideal für Mitunternehmerschaft in selbstverwalteten Unternehmen.

Beim unserem Online-Symposium am 20.9. waren mehr als 70 Teilnehmende anwesend. Wir dürften mit GenSo wirklich einen Nerv getroffen haben.

Die Essenz der Projektergebnisse steht ab nun als GenSo-Guide (auf 44 Seiten) kostenfrei per Download zusammen mit Begleitmaterial bereit. Der Guide ist in erster Linie für Berater:innen, aber auch mit Blick auf interessierte Unternehmer:innen und Gründer:innen geschrieben, um diesen Orientierung und praktische Tipps zur Anwendung zu bieten.

Projektdetails und GenSo-Guide zum Download

Tipp: GenSo-Workshop im Jänner online

 

 

Das Projekt wurde durch Soziokratie Zentrum Österreich, Otelo eGen und Soziokratie Zentrum Augsburg umgesetzt, mit Unterstützung das Erasmus+ Programm.

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

Ein Beitrag von Annemarie Schallhart und Tatjana Tupy.

In dem Artikel des Magazins LebensART berichten die beiden Soziokratie Expert:innen über die aktuellen Herausforderungen und sprießenden Lösungsansätze des österreichischen Ernährungssystems. Mit zahlreichen gelungenen Beispielen aus der Praxis holen sie Betriebe der Solidarischen Landwirtschaft und FoodCoops vor den Vorhang – Ochsenherz und Ouvertura, LebensMittelPunkt HaWei und Krakarotte sind sich in einer Sache einig: gemeinsame Verantwortungsübernahme, sowohl auf ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene, ist der Schlüssel zu einem zukunftsfähigen Ernährungssystem. Daher nutzen sie auch die Soziokratie als Organisations- und Entscheidungsmethode.

Neugierig geworden? Dann unbedingt hier den ganzen Beitrag lesen.

Wir freuen uns bekannt geben zu dürfen, dass 2024 wieder ein CSE (Certified Sociocracy Expert) Jahrgang starten wird. Die Ausbildung ist genau das richtige für dich, wenn du von der Soziokratie überzeugt bist und die Einführung von Soziokratie in diversen Kontexten professionell und kompetent begleiten möchtest.

Am 17. Oktober 2023 findet eine online Infoveranstaltung mit den beiden Trainer*innen des Jahrgangs statt. Bei dem Termin bekommst du alle nötigen Informationen zur Ausbildung. Hier geht es direkt zur Anmeldung für den Infotermin.

Die Ausbildung startet dann im April 2024, wenn du dir bereits jetzt einen Überblick über die Termine und Inhalte der einzelnen Seminare verschaffen möchtest kannst du das gerne hier machen.

Bei  Fragen kannst du dich außerdem immer an [email protected] wenden.

Das Ziel des Verbands deutschsprachiger Soziokratie Zentren lautet die Soziokratie in allen Bereichen der Gesellschaft bekannt zu machen und nachhaltig zu etablieren. Dieses Ziel verfolgen wir einerseits durch unser breites Ausbildungsangebot und andererseits auch durch den Aufbau eines Soziokratie Netzwerks. Um eben dieses Netzwerk zu stärken gibt es nun in den Regionen Schweiz, Bodensee und Wien/Österreich-Ost die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft. Die einzelnen Mitgliedschaftsangebote sind bei den Regionen verlinkt. Wir freuen uns über alle, die uns mit einer Fördermitgliedschaft finanziell und ideell unterstützen.

Final online conference of our EU-Project “SOCIS”  (For more infos on SOCIS in German click here.)

The conference will gather experts in sociocracy and representatives of schools applying sociocracy. During the conference, the results of the project will be disseminated (research report, workshop proceedings and guidelines for schools to apply sociocracy) and a panel of experts of sociocracy in schools will be invited to offer practical experiences. Following, exchanges, networking and Q&A moments will be facilitated.

Target Audience: Teachers and other actors of public and private schools, working with children of all ages.

Date: 14.6.2023 16:00-20:00 (CEST)

The conference is held in English. Admission: Free

Hosts and Trainers:

Florian Bauernfeind, CSE, Sociocracy Center
Werner Kratochwil, CSE, Sociocracy Center
Martina Paone, QUEST, Belgium

 

Special guests:

Barbara Strauch, CSE, Sociocracy Center
Hope Wilder, SOFA, USA
Sylvia Stifter, Kreamont, Austria

 

 

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Die vierteilige Workshopreihe im Rahmen des Projektes “Sociocracy in School” hat viel bewegt, insgesamt haben mehr als 80 Personen aus mehr als 10 Ländern teilgenommen und voneinander lernen können. Neben Inputs und Austauschformaten von Florian Bauernfeind und Werner Kratochwil, hatten wir auch die Gelegenheit mehr über die Schulen BOS (Brüssel, Niederlande), Kreamont (St.Andrä-Wördern, Österreich), Sonnenhaus (Lambach, Österreich) und die öffentliche Schule Rychenberg (Winterthur, Schweiz) zu erfahren. Das SOCIS Projekt kommt nun in die finale Phase, wo wir die Forschung abschließen und Guidelines entwickeln werden. Alle Ergebnisse werden bei der finalen Konferenz am 14.6.16h-20h online präsentiert. Wie auch bei den Workshops soll es auch bei der Konferenz nach der Vorstellung der Ergebnisse umfassende Möglichkeiten des Austausches und der Vernetzung geben.


Weitere Infos zum Projekt und den kommenden Terminen: https://soziokratiezentrum.org/socis-socioracy-in-schools/

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.