DGI – Governance-Infrastruktur für demokratische NPOs
Programm: FFG Impact Innovation
Beginn: 1. Sept 2026
Ende: 31. August 2027
Projektleitung:
Florian Bauernfeind
[email protected]
+43 680/3176363
Projektträger: Soziokratie Zentrum Österreich
Kooperationspartner:
Projektstatus: Das Projekt befindet sich in der Aufbau- und Startphase.
Wie können demokratisch organisierte Vereine und NPOs Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungen so gestalten und dokumentieren, dass Mitbestimmung im Alltag verlässlich funktioniert?
Das Soziokratie Zentrum Österreich entwickelt dazu gemeinsam mit Praxispartnerorganisationen einen praxistauglichen Methoden- und Orientierungsrahmen für digitale Governance.
Worum geht es?
Viele Organisationen arbeiten sorgfältig an ihren Entscheidungsprozessen. Dennoch verteilen sich Governance-Informationen im Alltag oft auf Protokolle, Cloud-Ordner, Tabellen und verschiedene Einzeltools. Dadurch werden Beschlüsse später schwer auffindbar, Zuständigkeiten unklar oder vereinbarte Überprüfungen übersehen.
Digital Governance Infrastructure – kurz DGI – bezeichnet eine verbindende Ebene für die Governance einer Organisation: Rollen, Mandate, Verantwortlichkeiten und Entscheidungen werden nachvollziehbar miteinander verknüpft. Dabei geht es nicht nur um Dokumentation, sondern um die Frage, wie demokratische Governance dauerhaft verständlich, zugänglich und wirksam bleiben kann.
Ziel des Projekts
Im Projekt entsteht ein übertragbarer Methoden- und Orientierungsrahmen für demokratische Vereine und NPOs. Er soll Organisationen dabei unterstützen,
- bestehende Governance-Praxis systematisch zu reflektieren,
- Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege klarer zu gestalten,
- Entscheidungen nachvollziehbar mit Verantwortung und Umsetzung zu verbinden,
- geeignete Schritte zur Einführung/Verbesserung digitaler Governance-Strukturen zu entwickeln und,
- Mitbestimmung zu stärken, ohne unnötige zusätzliche Bürokratie zu schaffen.
Wie arbeiten wir?
Das Projekt folgt einem ko-kreativen und lernorientierten Vorgehen. Statt eine fertige Lösung vorzugeben, werden Erfahrungen, Hürden und Anforderungen gemeinsam mit Praxispartnerorganisationen erhoben, verdichtet und erprobt.
Geplant sind insbesondere:
- Standortbestimmungen zur bestehenden Governance-Praxis,
- qualitative Interviews und Fokusgruppen,
- thematische Co-Creation-Workshops,
- die gemeinsame Entwicklung von Good Practices und Einführungspfaden,
- praktische Erprobung und begleitende Reflexion sowie
- die Aufbereitung übertragbarer Ergebnisse für weitere Organisationen.
Wer wirkt mit?
Das Soziokratie Zentrum Österreich trägt und koordiniert das Projekt. Eingebunden werden ausgewählte Praxispartnerorganisationen aus dem NPO- und Vereinsbereich sowie Fachpersonen aus Co-Creation, Prozessevaluation und Governance.
Die Praxispartnerorganisationen bringen unterschiedliche Größen, Tätigkeitsfelder und Governance-Erfahrungen ein. Diese Vielfalt ist wichtig, damit die entwickelten Ansätze nicht nur für eine einzelne Organisation funktionieren.
Wer wirkt mit?
Das Soziokratie Zentrum Österreich trägt und koordiniert das Projekt. Eingebunden werden ausgewählte Praxispartnerorganisationen aus dem NPO- und Vereinsbereich sowie Fachpersonen aus Co-Creation, Prozessevaluation und Governance.
Die Praxispartnerorganisationen bringen unterschiedliche Größen, Tätigkeitsfelder und Governance-Erfahrungen ein. Diese Vielfalt ist wichtig, damit die entwickelten Ansätze nicht nur für eine einzelne Organisation funktionieren.
Mitwirken und informiert bleiben
Wir berichten gezielt, wenn es übertragbare Erkenntnisse oder eine konkrete Möglichkeit zur Mitwirkung gibt. Interessierte Personen und Organisationen können sich unverbindlich für Informationen oder passende Projektformate vormerken lassen.




Digitale Governance – Vom Logbuch zum Betriebssystem
News, ToolsViele Organisationen im Soziokratie-Netzwerk arbeiten mit hoher Sorgfalt an ihren Entscheidungsprozessen. Rollen werden geklärt, Verantwortlichkeiten verteilt, Beschlüsse getroffen, dokumentiert und laufend reflektiert. Gleichzeitig zeigt die Praxis ein wiederkehrendes Muster: Governance-Informationen verteilen sich im Alltag leider oft auf viele Orte und müssen manuell aktualisiert werden – Protokolle, Cloud-Ordner, Tabellen, Boards und Einzeltools. Typische Folgen sind: Beschlüsse […]